
Aura Dione
Aura Dione ist nackt. Vor ihrem Venushügel hält sie in der linken Hand einen giftig roten Apfel, welchen sie sanft mit dem Messer in der Rechten anschneidet. Verboten gefühlstark und resolut. So zeigt sich die exotische Künstlerin in ihrem 2. Werk „Before the Dinosaurs".
Durch „I Will Love You Monday" wurde Aura Dione zum gefeierten Popstar über Nacht. Kaum einer konnte dem ultimativen Radiohit, gerne für die Playlists zwischen 5 und 7 Uhr morgens gebraucht, entkommen. Mit ihrer voluminösen Stimme, die teils an den Groove von Nicole Scherzinger erinnert, jedoch eine geballte Portion reifer klingt, schafft es die Perfektionistin sowohl mit gefühlsvolle Balladen, wie auch poppige gute Laune Songs zu glänzen. Die 21-Jährige liess ihr 2. Album unter anderem von Star-Produzent David Jost, welcher bereits mit Lady Gaga und Keri Hilson zusammen gearbeitet hat und dem preisgekrönten Produzenten Rick Nowels co-produzieren. Eigentlich klar, das dabei was Feines herauskommen muss. Im Opener Song „Geronimo" zeigt die Exotin viel Offenheit zur Liebe und Freiheit. (Text von Vanessa Kunz)
‚Meine Traumvorstellung wäre: um halb sechs Uhr morgens aufstehen, um halb acht fertig sein und drei Stunden tanzen, dann vier Stunden lang Musik machen, eine Stunde ins Fitness-Studio und danach ein großes Konzert geben. Und das jeden Tag - das ist es, was ich will.' (Aura Dione)
Als Tochter einer färoisch-französischen Musiklehrerin und eines dänisch-spanischen Vaters bereiste sie mit den Eltern, die sich bezeichnenderweise beim Roskilde-Festival kennengelernt hatten, bis zum Alter von sieben Jahren die Welt, bevor sie in Dänemark zur Schule ging. Bereits als Teenager arbeitete Aura Dione mit verschiedenen Plattenfirmen zusammen, ging nach Australien und Japan und nahm in Dänemark ihr erstes Album auf. ‚Columbine' wurde 2009 auch in Deutschland veröffentlicht, stieg auf Anhieb in die Top50 der Verkaufscharts und enthielt mit ‚I will love you Monday' und ‚Song for Sophie' zwei Top10 Airplayhits.
Wenn Aura Dione die Bühne betritt, fallen unweigerlich Vergleiche mit Künstlern wie Feist, Gwen Stefani, Shania Twain oder sogar Tracy Chapman. Sie mischt Folk mit Elektronischem, einem Hauch Country, Pop und Dub und einer opulenten, manchmal sonderbaren Instrumentierung mit Spielzeug-Klavier, Streichern, Glockenspiel, Flöte Bläsern und Banjo. Ihr inneres Kind lebt Aura Dione immer noch mit bunten Outfits, ungewöhnlichen Texten und extravaganten Live-Shows aus. Von der Bühne trifft sie mitten ins Herz ihres aufmerksamen Publikums, mit dem sie beiläufig und entspannt über ihre Lieder plaudert und das mit einem Humor und einer Präsenz, die man nicht oft bei Begegnungen mit Mädchen ihres Alters findet. Aura sagt von sich selbst, dass sie nicht komplett ist, bevor sie auf der Bühne steht.










































