
Tipps für Modelle
Diese Tipps für Bodypainting Modelle sind ein Auszug aus dem Buch
"Bringing Bodypainting to Life" von Karala Barendregt.
"Bringing Bodypainting to Life" von Karala Barendregt.
Die Tipps wurden für Modelle erarbeitet, die jährlich am World Bodypainting Festival teilnehmen, können aber für alle Modelle, die mit Bodypaintern arbeiten, nützlich sein.
| Das Modeln für ein Bodypainting ist ein aufregendes Erlebnis und kann Selbstbewusstsein aufbauen oder Bereiche deines Charakters öffnen, die du vorher nicht kennen gelernt hast. Jeder einzelne kann es ausproblieren und so die Möglichkeit geniessen und erforschen |
- Vor dem Start.
Entferne Körperhaare, wo es notwendig ist. Creme dich mit Feuchtigkeitscreme am Abend zuvor ein, jedoch nicht am Tag des Bodypaintings, ausser der Künstler wünscht es.
Bringe einen String-Tanga mit, weiss, ohne Spitzen oder Decoration. Je einfacher desto besser.
Ein schwarzer String-Tanga wäre für eine UV Aktion besser geeignet.
Bringe auch deinen Kamm, Seife oder Baby Öl mit, sowie einen Schrubber, deine Kamera, Handtuch und Kleidung, die auch schmutzig werden kann
Papiertücher, gesunde Snacks. Musik ist immer gut während des Malens oder für die Performance.
- Aufwärmübungen.
Wärme dich auf, bevor der Künstler mit dem Malen beginnt. Dein Körper sollte warm sein, deine Muskeln gelöst, stretche dich.
Das hilft, Krämpfe zu vermeiden. Ausserdem hilft es, danach leichter für das Fotoshooting zu posen.

- Während des Tages.
Versuche, deinen Körper so entspannt wie möglich zu halten. Trinke über den Tag immer wieder schluckweise Wasser.
Zuviel Wasser bringt dich dazu, zu oft auf die Toilette zu gehen, das beschädigt immer wieder die Malerei.
Halte die Muskeln warm, indem du diese immer wieder kurzzeitig anspannst. Bewege und streche die Arme und Beine so, dass du den Künstler bei der Arbeit nicht störst.
Esse gesunde, energiereiche Snacks, die nicht zu schwer sind.
Früchte, Müsli, Brot sind ideal.
Zucker gibt dir einen kurzzeitigen Auftrieb, aber hält nicht lange an, vermeide es, vor allem zu Beginn.
Energy Getränke sind ideal, bevor du auf die Bühne oder in den Fotoshootingbereich gehst. Aber auch hier gilt, diese nicht von Anfang an zu trinken.
Achte immer auf die Wünsche und Notwendigkeiten des Künstlers.
Wo malt er gerade ?
Ist es ein kleines Detail?
Kannst du dich drehen oder wenden, das helfen kann?
Kennst du deinen Künstler? Wenn nicht, sprich mit ihm über seine Idee, was er machen will, wie er dich gerne posen und auftreten sehen will. Welche Geschichte will er mit der Arbeit erzählen? Hat er Musik für den Auftritt mit, will er dass du tanzt? Versuche, vorher die Musik zu hören, zu der du auftreten sollst.

- Der Bühnenauftritt.
Ein Auftritt hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende.
Bewege dich in einer Art, die das Bodypainting und die Geschichte des Bodypaintings widerspiegelt.
Sei dramatisch. Augenkontakt mit dem Publikum, den TV Kameras und den Fotografen.
Geniesse den Auftritt. Jeder sollte deinen Auftritt in Erinnerung behalten.
- Fotografie.
Bodypainting ist sehr kurzlebig. Die Fotografie dokumentiert das Kunstwerk. Der Fotograf ist ein wichtiger Partner des Bodypainting Kunstwerkes.
Versuche verschiedene Posen im Fotobereich darzubieten.
Bewege dich nicht zu schnell, denn die Fotografen brauchen Zeit, um dich ins rechte Bild zu rücken. Hör auf die Blitze der Kameras !
Wenn du viele Blitze hörst, bist du gerade in einer tollen Pose. Bleibe dann auch länger in dieser Pose und halte Augenkontakt.
Mache ein paar kleine Veränderungen dieser Pose.
Wenn die Blitze wieder weniger werden, versuche wieder etwas neues. Verändere deine Gesichtsausdrücke. Pose auch in verschiedenen Höhen, damit es interessant und abwechslungsreich bleibt.
Benutze den Boden, die Luft, springe, fliege, sei am Leben !
Je mehr Zeit und Energie du in die Shootings steckst, desto besser werden die Ergebnisse auch für dich persönlich sein.

- Zum Abschluss.
Duschen. Sollte die Farbe schwieriger abgehen, versuche es mit Baby Öl. Wenn der Künstler auch Hautkleber verwendet hat um Accessoires anzukleben, hat er meist einen Entferner, mit dem es leichter geht.
Dehne dich und bewege deine Muskeln, um zu vermeiden, dass du einen Krampf bekommst.





























